Chronik

Der Weg von der Pflicht zur Freiwilligkeit, von der Dorfzur Stützpunktfeuerwehr. Mehr als 100 Jahre sind, so sagt man, im großen Zeitablauf nur ein Wimpernschlag, in der Geschichte eines Vereins ist es eine lange Epoche, in der aus kleinen Anfängen eine Gemeinschaft wächst auf deren Lebenswerk immer wieder nachfolgende Generationen bauen. Ihren Vertretern steht es dabei gut an, wenn sie sich an die Mühsal und Schwernisse erinnern lassen, mit denen die Gründerväter einmal starten mussten. Jene Männer, die vor einem Jahrhundert zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Lederdorn antraten, mussten erst einmal Wege roden, sie von Hindernissen freimachen mit denen menschliches Denken und der Zeitgeist Neuerungen nicht selten hemmend begleiteten. Epochen des Stillstandes, vielleicht einmal eines Rückschrittes, sind dabei nicht auszuschließen, blieben auch der Geschichte dieser Wehr nicht erspart. In den Chronikblättern sind sie als Zeitzeugen zurückgeblieben, markieren den konstanten Weg einer kleinen Dorfzur Stützpunktfeuerwehr. Wie klein die Schritte waren, die den Fortschritt bezeugen, macht schon allein der Zeitraum, der zwischen den beiden Stationen der Gründung und heute liegt, klar. In das „Stammbuch“ der Wehr könnten eigentlich zwei Geburtsdaten eingetragen werden, einmal das für die Gründung der aktiven Mannschaft aus dem Jahre 1897, aber auch jenes der eigentlichen Vereinsgründung, die mit dem 15. Januar 1898, der Vorstandswahl, datiert ist. Eine nicht unbedeutende Statusveränderung einer Gemeinschaft wurde damals mit dem Wandel von der Pflicht in die Freiwilligkeit vollzogen. 1897: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Lederdorn. 27 Freiwillige bildeten die Gründermannschaft. Im Protokollbuch aus dem Jahre 1897 ist über dieses wichtige Ereignis zu lesen: „Auf heute Mittag, 1 Uhr, wurde eine Pflichtfeuerwehrübung anberaumt. Nach derselben versammelten sich die pflichtigen Männer der Gemeinde Lederdorn und der Ortschaft Meinzing in der Behausung des Bürgermeisters, wo auf Einladung der Bezirksfeuerwehrvertreter Kuchler aus Kötzting erschien, derselbe die Vorzüge und Pflichten einer freiwilligen Feuerwehr erörterte, worauf beschlossen wurde, in der Gemeinde Lederdorn eine freiwillige Feuerwehr zu gründen.“ 27 Männer unterzeichneten die Gründungsurkunde, womit in Lederdorn der bestehenden Pflichtfeuerwehr, zu der Männer bestimmter Altersgruppen verpflichtet wurden um mit oft noch sehr primitiven Mitteln, wie Löscheimer und Handpumpen, den Mitmenschen in einem Brandfall zu Hilfe zu kommen, bei Einsätzen jetzt auch eine Gruppe Freiwilliger gegenüberstand. Der Bauer Gregor Altmann wurde zum Kommandanten gewählt, als Zugführer des Steigerzuges, der aus acht Mann bestand, der Söldner Josef Schmid, als Spritzenzugführer der Bauer Josef Wensauer, als Ordnungszugführer der Gastwirtssohn Georg Schmucker, als Adjutant der Häusler Josef Schwab, als Requisitenmeister Andreas Irrgang, als Schriftführer und Kassier Georg Altmann. Die Unterzeichner waren der damalige Bürgermeister Johann Heigl, Xaver Schmucker, Josef Wensauer, Josef Heigl, Max Altmann, Michl Bergbauer, Joseph Weißthanner, Andreas Heigl, Georg Altmann, Josef Eder, Josef Schwab, Alois Altmann, Georg Peintinger, Alois Irrgang, Anton Wanninger, Andreas Irrgang, Johann Bügerl, Alois Saurer, Andreas Schedlbauer, Franz Schmucker, Anton Sauer, Georg Schmucker, Joseph Bräu, Michl Altmann, Franz Martin, Gregor Altmann, Johann Pongratz, Joseph Schmid. Rund zwei Monate nach der Gründung begann die Wehr bereits mit einer entsprechenden „Aufrüstung“. Bei der Firma Ludwig, Bayreuth, die noch in vielen folgenden Jahren als Lieferant auftrat, wurden Filzhelme, das Stück zu vier Mark, mit der Kennzeichnung „L“ versehen, ein Signalhorn für neun Mark und entsprechende Gradsterne bestellt, mit dem Hinweis an den Lieferanten, dass die Bezahlung nicht gleich erfolgen könne, da in der Kasse noch die entsprechenden Mittel fehlten.

  • 1898: Gründung des Vereins am 15. Januar mit den ersten Vorstandswahlen. Unter das Dach eines Vereins wurde die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Lederdorn in der Generalversammlung gestellt, Die restaurierte Gründungsfahne von 1898 und die neue Fahne von 1964 in der der Ökonom Anton Sauer aus Meinzing zum Vorstand, der Schneidermeister Xaver Schmucker zum Vereinsdiener gewählt wurden. Die leere Vereinskasse bedurfte einer Auffüllung, weshalb noch im gleichen Jahr zwei Bälle abgehalten wurden, zu denen man mit der Gemeindebevölkerung auch schon die Nachbarwehren einlud. Über das Guthaben des Vereins ist zu dieser Zeit nichts bekannt. Die erste Vereinsfahne wird angeschafft und geweiht. Fahnenmutter ist Theresia Meier.
  • 1973: Einmal ein Novum im Inspektionsbereich Kötzting. Bislang legten 21 Gruppen die Leistungsprüfung ab. 14 Feuerwehranwärter der Freiwilligen Feuerwehr Lederdorn bestanden 1973 erfolgreich die Leistungsprüfung. Damit schuf die Wehr ein Novum in der Feuerwehrgeschichte der Inspektion, weil es die erste Prüfung dieser Art war.
  • 1982: Die FF Lederdorn wird Stützpunkt-Feuerwehr
  • 1985: 1. Kommandant Johann Weber wird fachbezogener Kreisbrandmeister für das Funkwesen im Landkreis Cham.
  • 1999: 1. Kommandant und Kreisbrandmeister Johann Weber wird am 1. November zum Kreisbrandrat für den Landkreis Cham gewählt.
  • 2001: Der langjährige Jugendwart und Kommandant Andreas Bergbauer wird am 1. Januar zum Kreisbrandmeister für den KBM-Bereich Miltach bestimmt.

Kommandanten

  • 1897-1900: Gregor Altmann, Ökonom aus Lederdorn
  • 1900-1905: Josef Schwab, Häusler aus Lederdorn
  • 1906-1909: Gregor Altmann, Ökonom aus Lederdorn
  • 1910-1914: Franz Schmucker, Ökonom aus Lederdorn
  • 1915-1920: nicht bekannt
  • 1921-1924: Michl Fischer, Söldner aus Lederdorn>
  • 1925-1929: Xaver Mückl, Häusler aus Lederdorn/Grüben
  • 1930-1933: Xaver Bräu, Steinmetzmeister aus Lederdorn
  • 1934-1946: nicht bekannt
  • 1946-1948: Josef Pongratz, Söldner aus Lederdorn
  • 1948-1949: Anton Irrgang, Söldner aus Lederdorn
  • 1949-1950: Josef Fischer, Arbeiter aus Lederdorn
  • 1950-1953: Ludwig Altmann, Kraftfahrer aus Lederdorn
  • 1953-1955: Karl Miethaner, Schuster aus Lederdorn
  • 1956-1960: Vitus Irrgang, Schreinermeister aus Lederdorn
  • 1961-1972: Johann Pongratz, Zimmermann aus Lederdorn/Moos
  • 1972-1975: Xaver Singer, Arbeiter aus Lederdorn
  • 1975-1979: Xaver Weber, Zimmerermeister aus Lederdorn/Moos
  • 1979-1980: Konrad Bergbauer, Maurer aus Lederdorn
  • 1980-1999: Johann Weber, Radio-/Fernsehtechnikermeister aus Lederdorn/Moos
  • 1999-2001: Andreas Bergbauer, Energieanlagenelektroniker aus Lederdorn
  • 2001-2013: Günther Hartl, Kfz-Mechaniker aus Lederdorn
  • seit 2013: Matthias Klein, BBA aus Lederdorn

Vorsitzende

  • 1898-1901: Anton Sauer, Bauer aus Lederdorn/Meinzing
  • 1901-1906: Gregor Altmann, Ökonom aus Lederdorn
  • 1907-1909: Johann Iglhaut, Söldner aus Lederdorn
  • 1910-1914: Josef Bräu, Ökonom aus Lederdorn
  • 1915-1921: nicht bekannt
  • 1921-1924: Franz Martin, Häusler aus Lederdorn
  • 1925-1929: Max Altmann, Schneider aus Lederdorn
  • 1930-1933: Stephan Altmann, Vorarbeiter aus Lederdorn
  • 1934-1945: Josef Bergbauer, Landwirt aus Lederdorn
  • 1946-1949: Karl Schmid, Landwirt aus Lederdorn
  • 1950-1955: Josef Fischer, Angestellter aus Lederdorn
  • 1956-1957: Josef Lommer, Zimmerermeister aus Lederdorn/Moos
  • 1958-1972: Xaver Peintinger, Postbeamter aus Lederdorn
  • 1972-1975: Alois Weber, Arbeiter aus Lederdorn
  • 1975-1983: Johann Pongratz, Zimmermann aus Lederdorn/Moos
  • 1983-1989: Alois Eder, Schneider aus Lederdorn
  • 1989-2000: Josef Sauer, Landwirt aus Lederdorn/Meinzing
  • seit 2000: Xaver Heigl, Beamter T-Com aus Lederdorn

Feste & Jubiläen

Die Zeitrechnung für die Feste wurden auf das Datum der Vereinsgründung bezogen: Ende 1897 wurde die aktive Mannschaft gegründet und am 15. Januar 1898 der Verein. Darum wurden die Feste jeweils mit einem Jahr Zeitversatz gefeiert.

  • 26. Mai 1957: 60-jähriges Gründungsfest – das erste große Fest der Wehr. Festbraut war Maria Gigler, zum Festgefolge gehörten Kathi Klein, Christa Schmucker, Gerdi Schmid und Roswitha Pongratz. Patenverein ist die FF Bärndorf. Das Fest wurde von Landrat Nemmer beschirmt. Den Festgottesdienst zelebrierten Pfarrer Fischl und Jugendpräses Maier. Die noch lebenden Gründungsmitglieder Michl Bergbauer und Josef Weißthanner wurden besonders geehrt.
  • 9. August 1964: Fahnenweihe: Die „neue“ Fahne erhielt den kirchlichen Segen. Den Auftrag für die Fertigung erhielt die Fahnenstickerei Kössinger in Schierling. Fahnenmutter war Irene Aschinger. 49 Vereine folgten der Einladung und feierten mit der Wehr. Handspritze, Baujahr 1839 12. bis 15. August 1988: 90-jähriges Gründungsfest: Schirmherr war wiederum Albert Mayer. Pfarrer Karl Schmid zelebrierte den Festgottesdienst. Zu den zahlreichen Vereinsdelegationen, die als Gratulanten erschienen, zählte auch eine Abordnung der Feuerwehr Kirrlach aus Baden, zum Festgefolge mit zahlreichen Ehrengästen Fahnenmutter Irene Aschinger und die ehemaligen Festbräute Maria Altmann (Gigler) und Erika Bohmann (Saurer). 9. bis 11. Juli 1993: Feier des 20-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr. Festbraut war Heidi Weber, Schirmherr Vitus Irrgang, Ehrenschirmherr Albert Mayer. Die FF Kirrlach nahm mit ca. 50 Mann teil. 17. bis 20. Juli 1998: 100-jähriges Gründungsfest Schirmherr war Xaver Weber und Festmutter Imelda Weber. Über 80 Vereine inkl. der FF Kirrlach feierten an 4 Tagen mit FF Lederdorn. Für diesen Anlass wurden beide Vereinsfahnen restauriert. Als Geschenk von der Festmutter gab es ein neues Vereinstaferl. Patenverein war die FF Runding.
  • Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr mit Segnung eines eigenen Jugendwimpels.
  • 28.09.2008: Das 110-jährige Gründungsfest wurde im kleinen Rahmen gefeiert.

Ausstattung

  • um 1900: Eine Handspritze wird angeschafft
  • 5. August 1957: Die neue Motorspritze (TS 8) wurde an die Feuerwehr übergeben, die Anschaffungskosten betrugen 3.400 DM. Die bisherige Spritze war trotz mehrmaliger Reparaturen nicht mehr zuverlässig. Damit war die Einsatzbereitschaft der Wehr wieder gesichert.
  • August 1958: Ein Spezialanhänger wurde angeschafft. Ein Großteil der Kosten wurde durch Spenden der Bevölkerung aufgebracht.
  • 3. Juni 1962: Eine Handfeuersirene wurde angeschafft; mit der Alarmierung mittels Kirchenglocken hatte man beim letzten Brand schlechte Erfahrungen gemacht.
  • 1965: Schutzanzüge und Schlauchmaterial wurden angeschafft. Die Feuerwehr besaß inzwischen über 500 m Schläuche – somit konnte jedes Gebäude in Lederdorn erreicht werden.
  • 17. November 1968: Weihe des Tragkraftspritzenfahrzeugs (Ford Transit) durch Pfarrer Fischl
  • 10. bis 12. Juni 1983: Das neue Fahrzeug LF8-2 mit Rettungssatz wurde eingeweiht, Schirmherr war Albert Mayer.
  • 1984: Inbetriebnahme eines gebrauchten Tanklöschfahrzeugs TLF 16-25, das von der FF Kirrlach aus Eigenmitteln der FF Lederdorn erworben wurde. Das Fahrzeug ist 20 Jahre alt und wurde in ungezählten Stunden Eigenleistung wieder „top“ hergerichtet.
  • 1986: Anschaffung von Schaumund Wasserwerfer auf Einachsanhänger Typ „ALCO“
  • 1989: Anschaffung von Hebekissen, Rettungszylinder, Heuwehrgerät, Greifzug
  • 9. bis 11. Juli 1993: Weihe des TLF 16/25, die Segnung nahm Pfarrer Karl Schmid vor.
  • 2000: Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges aus Eigenmitteln, welches in unzähligen Stunden umgebaut und aufbereitet wurde.
  • 2005: Eine Wärmebildkamera wurde aus Eigenmitteln angeschafft.
  • 2011: Segnung der neuen Ziegler Tragkraftspritze durch Prälat Dr. Döring

Feuerwehrhaus

  • Das erste Feuerwehrhaus befand sich in der heutigen „alten Dorfstraße“ gegenüber dem „Ertl-Weiher“. Später wurde dort das Haus von Josef Fischer („Lenzn Sepp“) errichtet. Es war ein einfacher gemauerter Schuppen, in dem gerade die Handspritze Platz hatte.
  • 1934 bis 1935: Ein neues Feuerwehrhaus mit Schlauchturm wurde gebaut (Maurerarbeiten Xaver Weber, Dachstuhl und Turm Josef Lommer).
  • 6. bis 8. August 1976: Einweihung des Gemeinschaftshauses, in dem jetzt auch die Feuerwehr ihr neues Domizil hat. Pfarrer Kiermeier und Pfarrer Fischl nahmen die Segnung des neuen Hauses vor, bei dessen Bezug aber noch der Wunsch nach einem neuen Fahrzeug offen war.
  • 1996: Schaffung eines Jugendraumes für die Feuerwehrjugend
  • Im Jahr 1999 wird in Eigenregie und aus Eigenmitteln ein Schulungsraum und eine Küche ausgebaut.

Auszeichnungen

  • Johann Weber, KBM und KBR: Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber am 31.03.1990, Deutsche Ehrennadel der Jugend in Silber am 20.04.1990, Steckkreuz am 25.09.1995, Bayerisches Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber am 07.05.1999, Bayerische Ehrennadel der Jugend in Silber am 13.09.2002, Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold am 26.03.2004, Silberne Ehrennadel DFV am 24.10.2008, Bayerisches Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold am 27.11.2011 und Bundesverdienstkreuz am Bande am 15.09.2012
  • Andreas Bergbauer, KBM: Bayerische Ehrennadel der Jugend in Silber am 16.05.1998 und Bayerisches Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber am 15.03.2013
  • Günther Hartl, Kommandant: Bayerisches Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber am 22.02.2008
  • Xaver Heigl, Vorsitzender: Bayerische Feuerwehr Ehrenmedaille am 22.02.2008
  • Rudolf Böhm: Feuerwehr-Ehrenkreuz des KFV Cham in Silber am 10.11.2012
  • Karl-Heinz Würges: Feuerwehr-Ehrenkreuz des KFV Cham in Silber am 20.09.2013

Brände & Einsätze

  • 15.04.1899: Erster beurkundeter Einsatz der FF Lederdorn beim Großbrand in Kötzting. Am oberen Markt wurden 27 Gebäude und 7 Stallungen und Stadel vernichtet. Zwei Bäckerburschen starben in den Flammen. 18 Feuerwehren waren zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein Dankesschreiben des Magistrats belegt dies.
  • 08.05.1901: Einsatz beim nächtlichen Stadelbrand bei Klimmer in Gradis
  • 20.11.1925: Brand bei den Bauern Vogl und Schedlbauer in Meinzing. Durch das Feuer wurde die Scheune des Vogl und ein Holzschuppen des Schedlbauer vernichtet.
  • 11.11.1944: Durch einen Bombeneinschlag brannten Haus und Scheune von Hans Pongratz, Moos, nieder. Es handelte sich dabei um einen Fehlabwurf. Die Brandbomben waren für den Bahnhof Miltach bestimmt. Durch den beherzten Einsatz konnten die Bewohner und das Vieh gerettet werden.
  • 30.01.1954: Brand in Lederdorn, die Scheunen von Ulrich Bremm und Michael Schedlbauer brannten nieder. Durch die eisige Kälte wurde der Löscheinsatz extrem behindert. Immer wieder fror das Wasser in den Schläuchen ein. Durch den mutigen Einsatz der Helfer, die das Wasser mit Eimern zum Brandherd transportieren, konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers bis zum Eintreffen der Nachbarwehren und dem Aufbau einer Versorgungsleitung vom „Veichten-Weiher“ verhindert und die Wohnhäuser gerettet werden.
  • 25.06.1954: Löscheinsatz beim Brand der Schreinerei Stoiber in Kolmberg
  • 1961: Brand bei Paul Raab in Kolmberg
  • 10.06.1967: Brand bei Ignaz Raab in Plarnhof
  • 31.10.1969: Brand des Sägemehlsilos der Fa. Stoiber in Kolmberg
  • 12.01.1973: Brand in der Schreinerei Greil, Lederdorn
  • 16.08.1975: Brand in Lederdorn
  • 30.05.1976: Brandeinsatz in Lederdorn
  • 29.12.1977: Scheunenbrand bei Albert Meier, Kolmberg
  • 10.04.1978: Einsatz beim Brand in Neukolmberg
  • 30.06.1978: Brand in der Breitensteinmühle
  • 03.03.1979: Brand in der Bekleidungsfirma Ignaz Raab
  • 06.06.1979: Blitzschlag in Bärndorf
  • 05.08.1980: Brand in Roßberg, ein Wirtschaftsgebäude vernichtet
  • 20.03.1981: Brandeinsatz in Kettersdorf
  • 09.06.1981: Scheunenbrand in Kreuzbach
  • 22.07.1981: Technische Hilfeleistung beim Hochwasser in Chamerau und Blaibach
  • 05.08.1981: Scheunenbrand in Roßberg
  • 18.08.1985: Feuer vernichtet Sägewerk „Steinmühle“
  • 08.12.1985: Scheune, Stallung und Wohnhaus des Anwesens Haberl werden beim Brand zerstört.
  • 28.02.1990: Schuppenbrand bei Anna Iglhaut in Lederdorn
  • 28.03.1990: Brand bei Franz Götz in Lederdorn
  • 21.08.1992: Brand in Lederdorn. Rund 100 Feuerwehrmänner verhindern durch beherzten wie routinierten Einsatz einen Großbrand
  • 03.01.1993: Brandeinsatz in Lederdorn, bei Hartl in der Hauptstraße
  • 24.08.2000: Brand beim Anwesen Hartmann, Untere Bachstraße, Alarmstufe 2

Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr wurde am 3. Februar 1973 gegründet.

  • Im Februar 1973 legte diese erste Jugendgruppe im ehemaligen Altlandkreis Kötzting die Leistungsprüfung mit Erfolg ab.
  • Anlässlich der Weihe des TLF16/15 und dem 20-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr, organisierte die Jugendgruppe am 10. Juli 1993 Feuerwehrjugendspiele, bei denen insgesamt 43 Gruppen teilnahmen.
  • Beim 100-jährigen Gründungsfest 1998 durfte die Jugendfeuerwehr auf 25 Jahre erfolgreiche Nachwuchsarbeit zurückblicken – seit dem Bestehen 1973 wurden insgesamt 21 Leistungsprüfungen abgelegt.
  • 17. Mai 2003: Bei den Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen wurde ein Jugendwimpel geweiht.
  • Am 17. August 2013 konnten in Lederdorn 40 Jahre Jugendfeuerwehr gefeiert werden.